Blitzschutzarbeiten

Zu Ihrer Sicherheit

Unter Blitzschutz versteht man Vorkehrungen gegen schädliche Einwirkungen von Blitzeinschlägen auf bauliche Anlagen.

Blitzeinschläge können Teile von Gebäuden ohne Blitzschutz zerstören, wenn zum Beispiel in Baustoffen enthaltenes Wasser explosionsartig verdampft oder Brände entstehen.

Der Blitz kann direkt oder indirekt durch sein starkes elektromagnetisches Feld in elektrische Leitungen (zum Beispiel von Antennen oder Photovoltaikanlagen) oder Rohrleitungen (zum Beispiel von Solarkollektoren) einkoppeln, in das Innere von Gebäuden eindringen und dort weitere Zerstörungen anrichten.

Die vier Elemente einer Blitzschutzanlage:
  1. Fangleitung: aus Kupferdraht 6 mm.
  2. Ableitung: Kupferdrähte und leitfähige Gebäudeteile (z.B. Dachrinnen, Metallgeländer, Blechverkleidungen usw.) werden einbezogen.
  3. Erdung: Mit der Erdung wird die Blitzenergie in den Boden abgeleitet und endgültig unschädlich gemacht.
  4. Innerer Blitzschutz: Erdung der Metallteile im Gebäudeinnern (Wasserleitungen, Heizungsrohre) sowie der elektrischen Installationen (Potentialausgleich und Überspannungsschutz).
Wie funktioniert der Blitzschutz?

Die Blitzschutzanlage hat die Aufgabe den Blitzstrom von brennbaren Strukturen fernzuhalten. Er wird über Kupferleiter in die Erde abgeleitet. Die Anlage besteht aus Fangleitungen, die den Blitz auffangen. Das können Drähte, Blecheinfassungen, Rinnen, etc. sein. Die Ableitungen führen den Strom ausserhalb des Gebäudes zur Erde, wo die Erdung den Übergang in den Erdboden ermöglicht.

Fazit: Eine Blitzschutzanlage kann Blitzeinschläge nicht verhindern, im Falle eines Einschlages aber wird der Blitzstrom gefahrlos in die Erde abgeleitet und Beschädigungen am geschützten Objekt werden weitgehend vermieden.